Wusstet Ihr, warum es Weihnachten Gänsebraten gibt?

Die Gans Frederike

Es geschah am Tag vor Heiligabend. Die Mönche vom Kloster Mohnhaus bereiten sich auf das Weihnachtsfest vor. Sie sind in der Küche, backen Plätzchen, Stollen und singen Weihnachtslieder. Gans Frederike flitzt zwischen den Mönchen hin und her. Sie versucht mit ihrem Geschnatter den Gesang der Ordensbrüder zu unterstützen.

Alle sind zufrieden. An den kommenden Tagen werden sie reichlich essen, trinken und wie es sich für Mönche gehört, Gott mit Gebeten für die Speisen danken. Besonders freuen sich alle auf Frau Kochwunders Schweinebraten mit Rotkohl und Klößen, den es traditionell am ersten Weihnachtsfeiertag gibt. Aus diesem Grund soll an Heiligabend das Schwein Rosi geschlachtet werden. Die Stalltür steht offen von Rosi weit und breit nichts zu sehen. Sie suchen eine zeitlang, vergeblich. Schließlich geben sie auf.

An Rosis Stalltür entdecken sie weiße Gänsefedern. Die clevere Frederike hat es irgendwie geschafft Rosi zu befreien. Die Mönche sind sauer, dahin ihr Weihnachtsessen. Frau Kochwunder kann den Frust der Ordensbrüder nicht ertragen. Sie schnappt sich ein Beil und Frederike ist ohne Kopf.

Seit diesem Jahr feiern die Mönche vom Kloster Mohnhaus Weihnachten mit Gänsebraten, Rotkohl und Klößen.

Vom Himmel hoch, da komm ich her

gespielt von Helmut Eifrig

Frohe Weihnachten Euch allen, bleibt gesund und habt eine schöne Zeit,
Euer Team der Beratungsstelle der DMSG Münster