nikolaus, santa, santa claus
komm bitte in unser haus
wir waren doch so brav
überrasch uns im schlaf
blank geputzte stiefel vor der tür
beschenke uns mit süßem dafür

Jedes Jahr stellen Kinder am Abend vor dem Nikolaustag, dem 6. Dezember, Stiefel oder Socken vor die Tür in der Hoffnung, dass der Nikolaus sie mit Leckereien in der Nacht füllt. Der Nikolaustag wird zum Gedenken an den Heiligen Bischof von Myra (ein kleiner Ort in der Türkei in der Nähe von Antalya) gefeiert.  Es war sein Todestag. Er wird in vielen Ländern verehrt: „Engel auf Erden“, „Retter der Welt“ oder „der gütige Bischof“.
Nikolaus von Myra war ein Wohltäter. Er hat sein Vermögen an die Armen verteilt.

Nikolaus, Kamin, Stiefel und Socken

Viele Legenden gehören zum Mythos des Bischofs von Myra. Eine Geschichte erzählt von einem armen Mann. Er hatte drei Töchter. Ihm fehlte das Geld um ihnen eine Heirat zu ermöglichen. Aus diesem Grund wollte er sie zur Prostitution schicken. Nikolaus erfuhr davon. Er warf Gold in ihren Kamin. Am Kamin hingen Socken und Stiefel zum Trocknen. Die Mädchen fanden das Gold in den Stiefeln und Socken und waren gerettet.

Der Brauch sagt, dass Nikolaus jedes Jahr an seinem Todestag, dem 6. Dezember, durch den Kamin kommt und die braven Kinder mit Geschenken belohnt. Die Geschenke werden in die Socken und Stiefel gesteckt, die am Kamin hängen. Knecht Ruprecht begleitet ihn. Unartige Kinder werden von ihm bestraft.

Bild von rosecoutre0 auf Pixabay

Euer Team „Beratungsstelle der DMSG Münster“, bitte bleibt gesund und habt eine schöne Zeit!